Standort: Paderborn

Archive for the ‘Computer’ Category

Wenn man Leute auf das iPad anspricht, dann hört man meistens „unnütz“, oder „wozu“. Meiner Meinung nach sind viele Leute überhaupt nicht mit solchen Innovationsprodukten konfrontiert und stellen alles, was ein „i“ am Anfang des Namens trägt, in ein schlechtes Licht.

Apple-Produkte sind teuer(er), aber wer schonmal mit eben diesen hantiert hat weiß, dass sie einen gewissen Komfort und besonders Innovation mitbringen. Wenn man zum Beispiel von einem iPhone wieder zu einem PocketPC mit Windows Mobile wechselt, dann merkt man den Unterschied direkt: Weniger Funktionen, weniger Apps, uneinheitliche Bedienung, eine Bedienung mit der man langsamer an das gewünschte Ziel gelangt usw… wobei die beiden letzteren Punkte natürlich von der Hardware des PPCs abhängen. Ein ehemaliger Microsoft Manager hat letztens gesagt, dass innovationsreiches Engagement beim DOS-Riesen kaum möglich ist. Diese Aussage verstärkt nur noch, dass Apple auf der Überholspur ist.

Aber was macht das iPad nun so innovativ? Nunja, im Grunde ist es erstmal nichts anderes als eine Mischung aus iPhone und iPod touch mit einem großen Touch-Display. Wenn man sich einmal überlegt, das in früheren (und auch noch in aktuellen) Sci-Fi Serien und Filmen eben solche Geräte benutzt wurden, dann können wir von uns behaupten: „Mensch, wir leben in der Zukunft von gestern“. Und ich denke, das wird einigen Menschen nicht klar. Viele Fantasien und Einfälle von Filmemachern in relativ naher Vergangenheit sind heutzutage schon in Wirklichkeit umgesetzt worden, oder sind noch in der Forschung. Jedenfalls die Fantasien, die auch nützlich für die Menschheit sein könnten.

Aber ich drifte ab. Die Innovation in dem iPad liegt darin, dass man im ausgeschalteten Zustand ein dünnes Gebilde vor sich liegen hat, dass mit einem Fingerdruck zum Leben erwacht. Man berührt es mit seinen Fingern (Multitouch!), und es reagiert auf deine Bewegung. Man könnte beinahe sagen zwischen iPad und Nutzer besteht ein intimer Kontakt! Also, nur beinahe ;-P

Was das iPad für Funktionen im Leben einnehmen kann beziehungsweise wird, das kann man jetzt noch gar nicht wirklich sagen. Beim iPhone konnte man damals auch nicht vorher wissen, dass man mehrere tausend Applikationen verwenden kann, die jeweils eine andere Funktion haben.  Und so wird es auch beim iPad sein. Natürlich: Nachrichten(feeds), Videos, Internet… das werden die Hauptfunktionen sein, aber es kann so viel mehr.

So wird zum Beispiel in der Spieleindustrie viel über die Möglichkeiten des iPad nachgedacht und.. verdammt: In vielen Diskussionen hört man das Wort „awesome“, da es eben so viele Möglichkeiten offen lässt, dass Spieleentwicklern der Schaum schon vorm Mund steht. Das iPhone und iPod touch hat den Spieleentwicklern schon Spaß gemacht, aber die erhöhte Auflösung und bessere Hardware lassen Möglichkeiten offen, die wir in Zukunft spüren werden.

Es wird aber auch klar: Das iPad ist ein Gerät, das man eher zu Hause oder im Büro, als auf der Straße bzw. unterwegs benutzt.

Alles in allem: Das iPad und allgemein die Tablets sind ein ganz simpler Kniff, denn im Grunde ist es nicht mehr als ein iPod touch/iPhone (um nur mal Produkte von Apple zu nennen) im großen Format.

Was für einen Platz es in Zukunft einnehmen wird, das muss man jedoch noch abwarten. Man kann Vermutungen formulieren, aber eben nicht mehr. Ich persönlich freue mich darauf die Entwicklung der Tablets (Google hat da ja auch schon ein interessantes und passendes Gegenstück angekündigt. Dann haben sie die Chance zeitgleich wie Apple auf den Markt zu gehen in diesem Bereich. Und hinken wie mit ihrem Nexus One nicht hinterher).

So far.. ein schönes Restwochenende 🙂

Advertisements

Leider wieder 1 Tag zu spät, aber immerhin: Mein Rückblick auf die letzten 2 Wochen..

… In Italien haben am Samstag den 5.12. über 90.000 Italiener gegen Berlusconi demonstriert. Das Besondere: Diese Aktion wurde über das Internet organisiert. Der Herr Berlusconi wusste wahrscheinlich schon vorher, dass er nicht gerade beliebt ist, hat es aber mit so einem Anlauf wohl stark zu spüren bekommen. Gut gemacht, italienische Kollegen!

–> Zum Bericht bei spiegel.de

Wieder um Berlusconi dreht sich auch die nächste Schlagzeile, denn es wurden zwei der meistgesuchten Bosse der italienischen Mafia verhaftet. Und obwohl Berlusconi im Verdacht steht, selbst Verbindungen zu diesem organisierten Verbrechen zu haben, lobte er nach Außen hin diesen Erfolg.

–> Zum Bericht bei spiegel.de

Eines der wichtigsten Events fand statt: Der UN-Klimagipfel in Kopenhagen. Und es gab viel Tralala und Tututu.. denn erst wollte Obama nur kurz vorbei schauen, er kam dann aber doch die volle Zeit, ist die USA doch eines der Länder, die noch viel an ihrem CO2-Ausstoß arbeiten müssen. Probleme gab es wieder mit den östlichen Ländern, genauso wie mit anderen auch, die allgemein ihren wirtschaftlichen Aufschwung nicht stoppen wollen, um dem Klimawandel entgegenzuwirken. Wird es in 40 Jahren noch Zeit geben, sich groß um Wirtschaft zu kümmern frage ich mich? Heißt das ganze dann “Populationswirtschaft” und beschäftigt sich damit, welche Menschen aus welchen Gegenden wohin umgesiedelt werden müssen? Naja… eine sehr gute Zusammenfassung des Klimagipfels mit vielen Randinformationen findet man bei:

http://www.germanwatch.org/klima/klimagipfel.htm

Eine Tragödie hat sich in Russland, in der Stadt Perm abgespielt, als durch ein Feuerwerkskörper ein Brand in einem Club ausgebrochen ist. Dieser Brand, der von den Gästen zuerst nur als harmlos eingestuft wurde, hat sich in sekundenschnelle ausgebreitet. Nach weniger als 30 Sekunden war der ganze Club von Rauch gefüllt und nach einer Minute brauchte man gar nicht mehr auf Überlebende hoffen. 111 Menschen starben bei dem Brand. Entweder an Rauchvergiftung, oder an dem Brand selber. 111 Menschen… wäre ich Verschwörungstheoretiker, würde ich sagen das dies ein Zeichen sei. Bin ich aber nicht…

–> Zum Bericht auf tagesschau.de

Dann ist mir am Rande eine Meldung ins Auge gesprungen: “GEZ will künftig 18 Euro auch für PCs und Handys”. Die Reaktion darauf überlasse ich euch selbst. Den Artikel dazu könnt ihr aber bei zeit.de durchlesen.

Zuletzt habe ich mir gedacht, sind zwei Schaubilder ganz schön, die ich über die letzte Zeit entdeckt habe. Viel Spaß beim durchschauen, sind sehr interessant und hübsch aufgemacht:

media_httpcachegawkercomassetsimages17200912theinternetisbigjpg_bsayjDxdvsxcBdq.jpg.scaled500

Klicken um zum Quellbild zu gelangen

————————————

media_http2bpblogspotcommy5CzhHdRB0SxAESrzZqIAAAAAAAAOVUlJxwSOj4vUs1600twitter2Bfacebookjpg_xpcbpCDvGedmoHD.jpg.scaled1000

Klicken um zum Quellbild zu gelangen

 

translate_logo In dieser Woche ist das neue Übersetzungstool von Google online gegangen. Ohne viel Tralala und Pipapo. Ich habe es mir dennoch mal angeschaut.

Erster Eindruck, beim einfachen Eingeben von englischem Text, den man dann ins Deutsch übersetzt haben möchte, ist schon recht gut.

“Google Translate is a nice tool to translate one text of a foreign language into your own language.” wird von dem Google Translate-System in “Google Translate ist ein schönes Instrument, um einen Text in einer Fremdsprache in die eigene Sprache zu übersetzen.” übersetzt.

Wie man an diesem Beispiel erkennen kann, übersetzt das neue Tool nicht nur stupide ein Wort nach dem Anderen, sondern erkennt grammatikalische Besonderheiten und setzt sie oft richtig um. Die Verständlichkeit des übersetzten Textes ist somit selbst bei schwierigem Rohtext (unübersetztem Text) noch vorhanden.

google_translate1

Aber auch ganze Webseiten lassen sich übersetzen. Dies geschieht schnell und ganz einfach: Man muss einfach nur die URL der Webseite kopieren (STRG+C), die man sich übersetzen lassen will, und sie dann in das Eingabefeld des Translators eingeben bzw. einfügen (STRG+V). Dies hat zur Folge, dass eine neue Seite geladen wird. Diese Seite sollte im Normalfall dann in die gewünschte Sprache übersetzt sein.

Originalbeispiel von Munol.org:

google_untranslatedMUNOL

Das Beispiel in der übersetzten Google Translate Version:

google_translatedMUNOL

Einzige Macken die mir bisher aufgefallen sind:

  • Bilder werden manchmal unkorrekt oder gar nicht mehr angezeigt
  • Überschriften werden unkorrekt oder gar nicht mehr angezeigt
  • Es wird nicht immer alles übersetzt

Ich habe das neue Tool von Google jedoch nur von Englisch nach Deutsch ausprobiert. Viel interessanter wird es aber, wenn man eine der 49 anderen Sprachen ausprobiert. Darunter zum Beispiel auch Mazedonisch, Suaheli, oder Tagalog. Wozu man diese Sprachen dann übersetzen sollte, ist eine andere Frage 😉

Mein Fazit: Wenn man eine bestimmte Sprache nicht beherrscht, aber etwas aus dieser Sprache in eine andere bzw. umgekehrt übersetzen möchte, dann ist das neue Tool von Google sehr gut dazu geeignet. Große Pluspunkte sind die grammatikalische Richtigkeit und einfache Bedienbarkeit, besonders wenn man ganze Webseiten übersetzen möchte.

Das neue Betriebssystem von Microsoft “Windows 7” ist nun im Handel erhältlich.

Erste Stimmen zu der endgültigen Release-Version sind hauptsächlich positiv.

So schreibt FAZ.net in einem Artikel über das Betriebssystem “Die Sieben ist ein feiner Streich”. Gemeint ist, dass die vielen Mängel von Vista behoben wurden und eine sichere, glatt laufende Verkaufsversion entstanden ist.

So wurden unter anderem die Sicherheitsabfragen heruntergefahren, die bei Vista als nervig galten. Die größte Veränderung wird jedoch die prozessorfreundliche und glatt laufende Performance sein. Allgemein wird gesagt, dass Windows 7 von der Schnelligkeit wieder an XP herankommt und die Benutzerfreundlichkeit von Vista weiter toppt. Für Letzteres ist die neue Taskleiste ein gutes Beispiel, die eine bessere Übersicht und weniger Klicks bis zum Ziel verspricht.

neue Taskleiste in Windows 7

(Bild-)Quelle: FAZ.net

Doch trotz aller neuen und verbesserten Features lässt Microsoft ihre Konsumenten, wie zuvor bei Vista, in einem Produktregen stehen. “Home Premium 32 Bit”, “Home Premium 32/64 Bit”, “Home Premium 64 Bit”, “Professional 64 Bit”, “Ultimate 32 Bit”, “Home Premium Upgrade Family Pack (3 Lizenzen)”, “Ultimate 32/64 Bit deutsch”, “Premium 32/64 Bit Upgrade deutsch” … dies nur als “kleiner” Auszug aus der Produktvielfalt, die uns Microsoft für ihr neues Windows 7 bietet.

Eine kleine Aufklärung:

  • Wollen sie auf einen XP-PC Windows 7 aufspielen, dann müssen sie ihre Dateien sichern und eine komplette Neuinstallation starten
  • Wenn sie auf einen Vista-PC Windows 7 aufspielen wollen, dann genügt eines der “Upgrade”-Produkte

Etwas anderes ist dann aber noch die Version. Jede Version hat ihre eigenen zusätzlichen Features, wobei diese aufeinander aufbauen. Unzwar in folgender Reihenfolge: Starter, Home Basic, Home Premium, Professional, Enterprise, Ultimate.

Welche Version zu Ihnen passt, müssen sie selbst entscheiden. Hierzu kann ich nur die Tabelle von netzwerktotal.de empfehlen.

zur Versionsübersicht von Windows7 bei „netzwerktotal.de“

Auch bei Twitter ist Windows 7 schon eines der „Trending Topics“ geworden.